Ist Fliegen ein Privileg für reiche Leute? – Eine Analyse und Alternativen

Über den Wolken sein, ein Traum der Menschen, der im 19. Jahrhundert erst mit einem Ballon beziehungsweise Luftschiff Realität wurde und dann im 20. Jahrhundert mit den Flugzeugen. Man versuchte die Vögel in ihrer Art nachzuahmen, denen es durch eine gleichmäßige Ober- und Unterströmung unter den Flügeln gelingt, in der Luft zu bleiben. Die Schwanzfedern beziehungsweise der hintere Teil des Flugzeuges stabilisiert die Flugobjekte. Zu dieser Zeit waren Flugzeuge und Luftschiffe aber nur privilegierten vorbehalten und während der Weltkriege dienten sie als Waffe. Es ist traurig, dass Erfindungen und Träume zugleich auch als Waffe verwendet wurden. Flugzeuge werden erst nach dem Zweiten Weltkrieg ein Kassenschlager und der weltweite und starke Personenluftverkehr setzte ein, so wie wir ihn heute kennen. Mit dem Flugzeug kann man entfernte Orte der Welt schnell und meist auch günstig erreichen. Billigflüge stehen aber auch in der Kritik, weil sie die hohe CO2-Belastung nicht rechtfertigen. Der CO2-Ausstoß ist um ein vielfaches höher als der von Autos, aber dieser wird wahrscheinlich durch die größere Menge von Autos kompensiert.

Theoretisch kann man als Hobbyflieger aber immer noch einen Segelflieger benutzen und so um einen bestimmten Ort für eine bestimmte Zeit umher fliegen. Fliegen kostet Geld, je nach der Entfernung, und ein hoher Preis muss nicht unbedingt für einen hohen Treibstoffverbrauch und so weiter stehen, sondern vielleicht auch für eine Entlastung der Umwelt oder eine Spende für Umweltorganisation. Ein Inlandsflug ist schon für 100 Euro möglich und es gibt den Spruch, sich einfach in das Flugzeug zu setzen, um die Welt zu entdecken. Man muss aber auch immer noch den Rückflug und mögliche Alternativen (bei Verspätungen) einkalkulieren.

Statt eines Flugzeuges kann man auch ein Kreuzfahrtschiff als Reisemittel benutzen, wobei es da mehr um die Reise in der Reise geht. Also es geht nicht direkt um einen Transport von A nach B, sondern um einen Mehrwert der zielgerichteten Reise, die auch eine Rundreise sein kann. Dennoch ist die CO2-Emission auch um ein Vielfaches höher als die von Autos. Alternativ kann man mit einem Segelboot reisen, wenn man sich das traut. Da es immer mehr Autos gibt, sind diese auch nicht unbedingt eine Alternative, wenn man auf Reisen geht und zum Beispiel keinen Parkplatz findet. Ein interessantes Konzept ist daher das Car-Camping, wobei man zum Beispiel ein Zelt auf dem Dach des Autos montiert und somit auf einen teuren Camping-Wagen oder einen Aufenthalt auf einem Camping-Platz verzichten kann. Eine weitere Möglichkeit wäre es, wenn man sich eine Plane besorgt und diese vor das Auto spannt und ein Haus imitiert. Das sind jedenfalls Alternativen, wenn man auf Flugreisen verzichten möchte, um Geld zu sparen oder sich seinen Urlaubsort möglicherweise nach Hause zu holen, in eine Gegend, die vielleicht so ähnlich aussieht, wie der Wunschort. In diesem Fall ist das Reisen kein Privileg für reiche Leute, auch nicht die Alternativen zum teuren Fliegen. Und wenn man wirklich fliegen möchte, kann man vielleicht eine geringere Klasse nehmen (und nicht gleich die Luxusklasse mit allem Drum und Dran von einer exquisiten Mahlzeit oder Sekt) und auf Manches bei einer Flugreise verzichten, um Geld zu sparen. Ein Luxusflug kann schon um die 500 Euro kosten. In diesem Fall kann man unter Umständen bei einer Kreuzfahrt vom leckeren Essen schon mehr haben als auf einem kleinen Flug und es gibt auch weitere Beschäftigungsmöglichkeiten, da ein Kreuzfahrtschiff meist eine „kleine Stadt“ auf dem Wasser ist. Ein Flugzeug kann das nicht leisten, da es unter dem hohen Gewicht sich nicht in der Luft halten könnte.

Es gibt Anbieter im Internet, die Alternativen aufzeigen (für Flüge), wenn diese zum Beispiel zu spät kommen oder der Anschlussflug verpasst wird. Zusätzlich gibt es Möglichkeiten, Fahrzeuge und Transporte für den Weg von Zuhause zum Flughafen (zum Beispiel bei Familienausflügen) zu organisieren und eine Anreise mit dem Auto zu vermeiden, weil es am Flughafen meist nur wenig freie Parkplätze gibt. Zur Not kann man auch immer noch ein Taxi benutzen, wenn man alleine anreist, wozu es passende Stellplätze für Taxis gibt. Wenn der Aufenthalt länger dauern muss, weil der Anschlussflug in zeitlicher Ferne liegt, gibt es auch Möglichkeiten zur Unterkunft im Hotel, was man im Flughafen direkt an einer Rezeption ansprechen sollte (Garantiebedingungen der Flugtickets beachten!). Manchmal werden auch Züge und Busse für den Weitertransport bereit gestellt, besonders bei Inlandsflügen. In Hinblick auf Privilegien haben aber alle Fahrgäste dieselben Rechte (zum Beispiel auf Entschädigung). Das „Fliegen“ und seine Alternativen sind in dem Sinne keine Privilegien für Reiche, da eine Alternative durch die Pluralität der Möglichkeiten immer möglich ist, wenn man zum Beispiel einen billigeren Flug findet, der dasselbe leisten kann, wie ein teurer Flug für vermeintlich Reiche, aber man selbst auch „reich“ sein kann (um die Ecke herum).

Einer der Anbieter ist die Plattform zur Vermittlung von Parkplätzen, Shuttle und Valets ist die Seite „Airport Parking Germany“, um Geld für seine Reise zu sparen und im anderen Sinn „reich“ zu werden. Man kann ein Kundenkonto erstellen und ein Datum für die jeweilige Parkzeit (An- und Abreisedatum) festlegen, um für seine Flugreise einen passenden Flughafen mit einem Parkplatz als Zwischenparkstelle für sein Auto zu finden. Die Parkplätze sind sicher und werden überwacht, die gleichzeitig auch günstig sind. Man kann über 70 Prozent der sonstigen Parkgebühren sparen, um mehr Geld in der Urlaubskasse für und nach dem Flug zu haben. Ein Shuttle zum Transport zum Flughafen oder Valet für sein Auto sind ebenso im Angebot, um auch ohne eigenes Auto zum Flughafen zu kommen.

Fliegen mit einem Simulator / Virtuell

Eine letzte Möglichkeit für Flugreisen sind virtuelle Reisen in einem Simulator, wo man auch selber fliegen kann, wenn auch in einer virtuellen Welt (mit einer sehr geringen CO2-Emission). Manchmal gibt es auch Führungen in Pilotenausbildungszentren, wo man zum Beispiel einen Flugsimulator kennen lernen kann. Vielleicht findet man auch einen Spielautomaten, wo man in ein virtuelles Flugzeug steigen kann. Das kostet dann noch weniger. Vielleicht verbindet man die virtuelle Reise dann noch mit etwas anderen, zum Beispiel reiche Sachen, die man zu Hause hat (Schmuck und leckeres Essen). Die Souvenirs kann man auch kaufen. Die Sehenswürdigkeiten auf den Internetseiten der zu „besuchenden“ Länder kann man zum Beispiel in 360 Grad-Erkundungen (auch auf YouTube) kennenlernen. Es ist vielleicht nicht dasselbe wie in der Realität (Stichwort ist das fehlende Haptische), aber auch so ist das Fliegen nicht unbedingt ein Privileg für reiche Leute, weil virtuelle Welten möglichst für viele Menschen alle Lebensmöglichkeiten bieten sollen.

Fazit

Im Fazit kann man sagen, dass es von der eigenen Sichtweise und der Einstellung zum Reichtum abhängig, was man als „reich“ ansieht. Für einen Minimalisten werden virtuelle Reisen wahrscheinlich ausreichend sein, aber es gibt auch Kompromisslösungen, dass man zum Beispiel eine billigere Klasse im Flugzeug bucht und auf einen teuren Luxus verzichtet, um an das Ziel zu kommen. Aber selbst wenn man nicht mit dem Flugzeug fliegt (und vielleicht nur virtuell), kann man die Reise auch immer noch mit dem Auto, dem Zug oder dem Bus machen. Manchmal ist das sogar notwendig, wenn der Anschlussflug ausfällt und man auf eine Alternative ausweichen muss, wofür es im Internet Angebote für eine Lösung im Ernstfall geben kann.

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